Schimmelbeseitigung Anwendungsbereiche

Schimmel - Glossar (L)

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Lebensmittelgesetz

Lebensmittelgesetz Das Lebensmittelgesetz (Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz, LMBG) vom 15.08.1974 ist ein reines Verbraucherschutzgesetz und neben dem Bundesseuchengesetz Grundlage der Trinkwasserverordnung. Es regelt den Verkehr mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln und mit Bedarfsgegenständen, wobei letztere alle Gegenstände sind, die mit Lebensmittel in Berührung kommen oder auf diese einwirken.
 

Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV)

Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) Nach der Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) ist jeder Betrieb, der Lebensmittel herstellt, verarbeitet oder in Verkehr bringt, verpflichtet, im Prozessablauf die für die Lebensmittelsicherheit kritischen Arbeitsstufen zu ermitteln, konsequent zu überwachen und zu dokumentieren sowie angemessene Sicherheitsmaßnahmen festzulegen. Die aktuelle Lebensmittelhygiene-Verordnung löste die Verordnung vom 5. August 1997 Mitte August 2007 ab. Lebensmittel sind ein idealer Nährboden für Mikroorganismen und können mit Rückständen und Schadstoffen belastet sein, die die Gesundheit gefährden. Strenge Vorschriften regeln daher die Produktion, Lagerung, Verarbeitung und Zubereitung der Nahrungsmittel zum Schutze des Verbrauchers. Große Verpflegungseinrichtungen müssen besonders auf Hygiene im Umgang mit Lebensmitteln achten.
 

Lebensmittelsicherheit / Produktsicherheit

Lebensmittelsicherheit / Produktsicherheit Gewissheit, dass Nahrung den Konsumenten nicht schadet, wenn sie entsprechend ihrem beabsichtigen Gebrauch vorbereitet und/oder gegessen wird.
 

Legionellen

Legionellen Legionellen (Legionella) sind eine Gattung stbchenfrmiger Bakterien in der Familie der Legionellaceae. Legionellen sind Bakterien, und zwar Bodenkeime, die auch im Wasser vorkommen knnen, und sich darin bei Temperaturen zwischen 30C und 50C gut vermehren (z. B. in Warmwassersystemen, Klimaanlagen). Die bertragung auf den Menschen erfolgt ber die Luft, so da sie beim Atmen in die Lungen gelangen. Alle Legionellen sind als potenziell humanpathogen anzusehen. Die fr Erkrankungen des Menschen bedeutsamste Art ist Legionella pneumophila (Anteil von etwa 70 bis 90%, je nach Region), sie ist Erreger der Legionellose oder Legionrskrankheit.
 

Leuchtbakterientest

Leuchtbakterientest Der Leutbakterientest ist ein Kurzzeittest zur Untersuchung der Toxizität von Abwasser. Bei dem Test werden Bakterien der Gattung Vibrio fischeri verwendet, die durch enzymatische und energiestoffwechselabhängige Prozesse ein natürliches Leuchten aussenden. Dieses Leuchten kann durch Schadstoffe gehemmt werden. Nach 30 Minuten Kontaktzeit wird die Abnahme der Leuchtintensität gegenüber den unbelasteten Organismen gemessen und so die Toxizität bestimmt. Dieser Test ist für Abwässer chemischer Industrie, für Deponiesickerwasser und für Kühlwasser vorgeschrieben. Aus dem Leuchtbakterientests ergibt sich eine Verträglichkeit von NADES bei einer Konzentration < 2%. Um die toxikologische Potenz von NADES für Abwässer abschätzen zu können, wurden umfangreiche in-vitro- Biotests durchgeführt.
 

LFGB

LFGB Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch. Zweck des LFGB ist es, bei Lebensmitteln, Futtermitteln, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher durch Vorbeugung gegen eine oder Abwehr einer Gefahr für die menschliche Gesundheit sicherzustellen. Des Weiteren schützt das Gesetz vor Täuschung beim Verkehr mit Lebensmitteln, Futtermitteln, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen.
 

Listeria monocytogenes

Listeria monocytogenes Listeria monocytogenes ist ein grampositiv, stäbchenförmiges Bakterium, das sich aerob oder anaerob vermehren kann. Es ist sehr widerstandsfähig und kann auch bei niedrigen Temperaturen überleben. Es ist pathogen und verursacht eine Reihe von Erkrankungen, die als Listeriose genannt werden. Infektionen können von verunreinigten Lebensmitteln, wie Rohmilch (Käse), roh geräuchertem Fisch oder Rohwürsten ausgehen.
 

Listerien

Listerien Listerien sind stäbchenförmige, grampositive, nicht Sporen bildende, fakultativ anaerobe Bakterien der Gattung Listeria, benannt nach dem britischen Chirurgen Joseph Lister. Listerien können sich aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit in nährstoffarmen Substraten (Wasserpfützen, Kondenswasser) vermehren. Das optimale Wachstum erzielen sie im Temperaturbereich von 30 bis 37 °C, in einem pH-Bereich von 5,0 bis 9,0 und einer etwas erhöhten Kohlenstoffdioxid-Konzentration. Sie sind aber auch in erweiterten Temperaturbereich von 4 bis 45 °C überlebens- und wachstumsfähig. Die Tatsache, dass sie kältetolerant sind, sowie ihre Fähigkeit, den Stoffwechsel von aerob auf anaerob umzuschalten, macht sie auch fähig, sich in Lebensmitteln in Vakuumverpackung, die im Kühlschrank liegen, zu vermehren.
 

Lysosomen

Lysosomen Lysosomen sind winzige Zellorganellen in den Eukaryonten, die von einer Membran umschlossen werden. Sie werden vom Golgi-Apparat gebildet. Die Aufgabe der Lysosomen ist es Fremdstoffe oder körpereigene Stoffe mittels der in ihnen enthaltenen Enzyme zu verdauen. Sie enthalten verschiedene hydrolysierende Enzyme, wie zum Beispiel Proteasen, Nukleasen und Lipasen. Diese Enzyme dienen der Hydrolyse aller wichtigen Makromoleküle.