Schimmelbeseitigung Anwendungsbereiche

Schimmel - Glossar (M)

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MAK-Wert

MAK-Wert Die Maximale Arbeitsplatz-Konzentration (MAK-Wert) gibt die maximal zulässige Konzentration eines Stoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der (Atem-)Luft am Arbeitsplatz an, bei der kein Gesundheitsschaden zu erwarten ist, auch wenn man der Konzentration in der Regel 8 Stunden täglich, maximal 40 (42) Stunden in der Woche ausgesetzt ist (Schichtbetrieb). Es ist also die Konzentration eines Stoffes, die einem Arbeitnehmer an seinem Arbeitsplatz höchstens zugemutet werden darf. Je niedriger der Grenzwert eines Stoffes ist, umso gesundheitsschädlicher ist er. Dabei gelten die MAK-Werte für Personen die gesund und im erwerbsfähigen Alter sind. Die MAK-Werte werden jährlich durch die Senatskommission zur Prüfung Gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Regelfall nach unten angepasst und veröffentlicht. Beschließendes Organ ist der AGS (Ausschuss für Gefahrstoffe), die rechtlich bindende Bekanntgabe der Grenzwerte (früher: MAK, jetzt: AGW) erfolgt in der TRGS 900 "Arbeitsplatzgrenzwerte".
 

Massenwirkungsgesetz (MWG)

Massenwirkungsgesetz (MWG) Das Massenwirkungsgesetz gibt einen Zusammenhang zwischen den Aktivitäten der Edukte und der Produkte einer Reaktion im chemischen Gleichgewicht wieder. Eine Reaktion befindet sich im Gleichgewicht, wenn der Quotient aus dem Produkt der Konzentrationen der Reaktionsprodukte und dem Produkt der Konzentrationen der Ausgangsstoffe einen für diese Reaktion charakteristischen und konstanten Wert besitzt. Für eine Reaktion bei dem aus je einem Mol zweier Ausgangsstoffe je ein Mol zweier Reaktionsprodukte entstehen vom Typ A + B ? C + D wird folgende Massenwirkungsgleichung formuliert: (C•D) / (A•B) = K. K bezeichnet die Gleichgewichtskonstante. Je größer K, umso mehr überwiegen im Gleichgewicht die Reaktionsprodukte. Je kleiner K, umso mehr überwiegen im Gleichgewicht die Ausgangsstoffe.
 

Meldeverordnung (ChemBiozidMeldeV)

Meldeverordnung (ChemBiozidMeldeV) Verordnung über die Meldung von Biozid-Produkten nach dem Chemikaliengesetz
 

Metabolismus

Metabolismus Der Metabolismus oder auch Stoffwechsel genannt, steht für die Aufnahme, den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen in einem Organismus sowie die Abgabe von Soffwechselendprodukten an die Umwelt. NADES hat oxidierende Eigenschaften und stoppt dadurch den Stoffwechsel der Zellen. Die Folge ist dass die Zellen sterben, da sie nicht mehr versorgt werden.
 

Metastabilitt

Metastabilität Metastabilität ist eine schwache Form der Stabilität. Gegen kleine Änderungen ist ein metastabiler Stoff stabil, aber gegenüber größeren Änderungen instabil. Labilität ist die schwächste Form der Metastabilität, da ein labiles System nach einer kleinen beliebigen Störung seinen Ausgangszustand verliert. Die Bestandteile von NADES sind metastabil und stören den Elektronentransport-Mechanismus von Mikroorganismen unwiderruflich.
 

MHD

MHD Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist ein auf Verpackungen anzugebendes Datum, das angibt, bis zu welchem Termin ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung (insbesondere Einhaltung der im Zusammenhang mit dem MHD genannten Lagertemperatur) auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu essen oder zu trinken ist. Da es sich um ein Mindesthaltbarkeitsdatum handelt, ist das Lebensmittel in der Regel auch nach dem angegebenen Datum noch verzehrbar. Die Festlegung des Mindesthaltbarkeitsdatums liegt im Ermessen des Herstellers. So kann es sein, dass gleichartige Produkte verschiedener Hersteller eine unterschiedliche Mindesthaltbarkeit haben.
 

Mikrofilamente

Mikrofilamente Mikrofilamente sind fadenförmige Proteinstrukturen in den Zellen. Sie spielen eine Rolle bei den Bewegungen der Zellen, bei Transportvorgängen und bei der Stabilisierung der Zellen.
 

Mikrokokken

Mikrokokken Mikrokokken sind Kugelbakterien, die mit biochemischen Methoden in zahlreiche Arten unterschieden werden können. Sie sind weitverbreitet und sind in der Erde, bei Tieren, auf Pflanzen und bei Menschen zu finden. Ähnlich wie Bazillen können sich Mikrokokken gut an Orten mit Feuchtigkeit und Nährstoffen vermehren. Bei Menschen mit einer Abwehrschwäche oder im Zusammenhang mit implantierten Fremdkörpern verursachen einige Mikrokokken Infektionen.
 

Mikroorganismen

Mikroorganismen Mikroorganismen, manchmal umgangssprachlich auch „Mikroben“ genannt, sind mikroskopisch kleine Lebewesen, die einzeln mit bloßem Auge in der Regel nicht zu erkennen sind. Sie unterscheiden sich stark in ihrer Größe. Die meisten Mikroorganismen sind Einzeller, wobei es durchaus auch mehrzellige Mikroorganismen gibt. Beispiele für Mikroorganismen sind Bakterien, viele Pilze, mikroskopische Algen, und Protozoen. Je nach Definition des Begriffs Lebewesen können auch Viren zu den Mikroorganismen gerechnet werden. Da Viren keinen Stoffwechsel besitzen, gelten sie nicht als Organismen, wenn der Besitz eines Stoffwechsels in die Definition Lebewesen einbezogen wird, anderenfalls werden sie zu den Mikroorganismen gerechnet.
 

Mitochondrien

Mitochondrien Mitochondrien sind die Energiefabriken der Zellen. Sie sind spezielle Zellorganellen mit Doppelmembranen. Je nach Art der Zelle variiert die Anzahl der Mitochondrien. Um ATP in den Mitochondrien herstellen zu können, benötigt der Körper durch Nahrung aufgenommene Energie und Sauerstoff. Mitochondrien entstehen durch Teilung und sind zwischen 0,8 – 4,9 Mikrometer groß.
 

Mitteilung (Biozid-Richtlinie)

Mitteilung (Biozid-Richtlinie) Weitergabe von bestimmten Informationen zu einem Biozid-Produkt an die Giftinformationszentrale gemäß dem Chemikaliengesetz.
 

Molekularitt

Molekularität Die Molekularität gibt an wie viele Teilchen miteinander reagieren. Die meisten Reaktionen sind bimolekular, d.h. sie resultieren aus dem Zusammenstoß zweier Moleküle. Trimolekulare Reaktionen entstehen aus dem Zusammenstoß dreier Moleküle, wobei sie selten entstehen und sich zum Teil auf die rasche Aufeinanderfolge zweier bimolekularer Reaktionen zurückführen sind.
 

Mutagenittstest

Mutagenitätstest Ein Verfahren das die mögliche Mutationen erzeugende Wirkung von Chemikalien unter standardisierten Bedingungen untersucht, wird Mutagenitätstest genannt. Dieser Test wird vor allem bei Bakterien durchgeführt. Der wichtigste Mutagenitätstest ist der Ames-Test.