Schimmelbeseitigung Anwendungsbereiche

Schimmel - Glossar (R)

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Rahmenformulierung (Biozid-Richtlinie)

Rahmenformulierung (Biozid-Richtlinie) Spezifikation für eine Gruppe von Biozid-Produkten für den gleichen Verwendungszweck, die den gleichen Wirkstoff enthalten und in ihrer Zusammensetzung nur wenige Abweichungen aufweisen (z.B. andere Farb- oder Duftstoffe), so dass weder das von ihnen ausgehende Risiko noch die Wirksamkeit beeinträchtigt wird (Art. 2 Abs. 1 der Richtlinie 98/8/EG).
 

REACH-Verordnung

REACH-Verordnung Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH), zur Schaffung einer Europäischen Chemikalienagentur, zur Änderung der Richtlinie 1999/45/EG und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 793/93 des Rates, der Verordnung (EG) Nr. 1488/94 der Kommission, der Richtlinie 76/769/EWG des Rates sowie der Richtlinien
 

Redoxpotential

Redoxpotential Das Redoxpotential beschreibt das Ausmaß der Reduktionskraft eines Systems, d.h. Elektronen bei einer Redoxreaktion abzugeben und in die oxidierte Form oder Elektronen aufzunehmen und in die reduzierte Form überzugehen.
 

Reduktion

Reduktion Die Zurückführung, oder auch Reduktion genannt, ist der entgegengesetzte Vorgang zur Oxidation. Die Reduktion beschreibt die Elektronenaufnahme von Elementen, Ionen oder Verbindungen, sodass sich ihre Oxidationszahl vermindert. Die Reduktionsmittel geben hierfür Elektronen ab. Oxidation und Reduktion laufen nie unabhängig voneinander ab und werden Redoxreaktion genannt.
 

Referenzprodukt (Biozid-Richtlinie)

Referenzprodukt (Biozid-Richtlinie) Biozid-Produkt, das aus einem anderen EU-Mitgliedstaat eingeführt werden, dort bereits zugelassen ist und mit einem in Deutschland zugelassenen Biozid-Produkt übereinstimmt. Referenzprodukte können auf Antrag von der Zulassungspflicht befreit werden.
 

Registrierung (Biozid-Richtlinie)

Registrierung (Biozid-Richtlinie) Zulassungsverfahren für Biozid-Produkte „mit niedrigem Risikopotential“ (Produkte ohne bedenkliche Stoffe und mit Wirkstoffen, die ausschließlich im Anhang IA der Richtlinie 98/8/EG gelistet sind).
 

Reinigung

Reinigung Die Beseitigung von Verschmutzungen, Nahrungsmittelrückständen, Dreck, Schmiermittel oder anderen unerwünschten Substanzen. Entfernen von Verschmutzungen.
 

Reinigung, automatisch

Reinigung, automatisch Bezeichnet eine Reinigung mit automatisierten Anlagen, die ausschließlich durch Zirkulation und/oder strömende chemische Reinigungslösungen und Wasser, welches auf und über die zu säubernden Oberflächen gespült wird, durchgeführt wird (Siehe auch "CIP").
 

Reinigung, kontrolliert nass

Reinigung, kontrolliert nass Bezieht sich auf die Reinigung der Ausrüstung oder des Prozessumfeldes (Räume). Diese Reinigungsverfahren werden durchgeführt, wenn der Schmutz nicht zugänglich ist. Es wird eine begrenzte Menge Wasser verwendet und somit der Spritzbereich minimiert.
 

Reinigung, manuell

Reinigung, manuell Die Beseitigung von Schmutz bei teilweiser oder vollständiger Zerlegung der Ausrüstung Reinigung durch Handarbeit bei offener oder teilweise bzw. völlig demontierter Maschine.
 

Reinigungsfreundlichkeit, Reinigbarkeit

Reinigungsfreundlichkeit, Reinigbarkeit Reinigungsfreundlichkeit, Reinigbarkeit: Die Möglichkeit, dass Ausrüstung leicht von Verschmutzungen befreit werden kann.   Reinigbar: So gestaltet und gebaut, dass die Verschmutzungen mit den empfohlenen Reinigungsverfahren entfernt werden. So gestaltete Ausrüstung, dass Verschmutzungen entfernt werden können.
 

Reinigungsvalidierung

Reinigungsvalidierung Bei der Reinigungsvalidierung handelt es sich um eine dokumentierte Beweisführung, dass ein genehmigtes Reinigungsverfahren die Ausrüstung in einen Zustand versetzt, in dem sie für die Herstellung von Arzneimitteln geeignet ist.
 

Reinraum

Reinraum Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Partikel geregelt wird, der so konstruiert und verwendet wird, dass die Anzahl der in den Raum eingeschleppten bzw. im Raum entstehenden und abgelagerten Partikel kleinstmöglich sit, und in dem andere reinheitsrelevante Parameter wie Temperatur, Feuchte und Druck nach Bedarf geregelt werden (vgl. DIN EN ISO 14644-1)
 

Resisitenz

Resisitenz Resistenz ist die Widerstandsfähigkeit eines Lebewesens gegen schädliche Einflüsse der Umwelt. Resistenz kann erblich bedingt sein oder durch Umweltverhältnisse erzeugt werden.
 

Richtlinie 1999/45/EG

Richtlinie 1999/45/EG Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates vom 31. Mai 1999 (EG-Amtsblatt Nr. L 200 S.1) zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedsstaaten für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Zubereitungen angepasst durch RL 2001/60 EG (EG-Amtsblatt Nr. L 226 S. 5) berichtigt.
 

Richtlinie 90/679/EWG

Richtlinie 90/679/EWG Richtlinie des Rates vom 26. November 1990 über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit
 

Rickettsien

Rickettsien Rickettsien sind kleine, primitive Bakterien ohne Zellwände und können nur parasitisch in anderen Zellen überleben.
 

Rntgenstrahlung

Röntgenstrahlung Röntgenstrahlung sind elektromagnetische Wellen einer Photonenenergie. Diese Strahlen liegen im elektromagnetischen Spektrum zwischen ultraviolettem Licht und der Gammastrahlung. Der englische Begriff X-Strahlung (englisch: X-Rays) wird synonym gebraucht. Röntgenstrahlung entsteht durch hochenergetische Elektronenprozesse. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: durch starke Beschleunigung geladener Teilchen oder durch energetische Übergänge in den Elektronenhüllen von Atomen und Molekülen. In einer Röntgenröhre werden beide Vorgänge ausgenutzt. Die Elektronen werden von einer Katode aus beschleunigt und treffen im Anschluss auf eine Anode, in der sie stark abgebremst werden, woraufhin Röntgenstrahlung entsteht.