Schimmelbeseitigung Anwendungsbereiche

Schimmel - Glossar (T)

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Thermophile Sporen

Thermophile Sporen Ein Großteil der Sporen widersteht hoher Temperatur. Eine besondere Art ist hingegen thermophil, d.h. hitzeliebend. Zur Stimulation der Keimbereitschaft benötigen diese zusätzlich eine Erhitzung auf über 60°C. In der Lebensmittelindustrie können thermophile Sporen ein Problem darstellen, da häufig auf eine thermische Desinfektion (über 60°C) zurückgegriffen wird. Die Sporen werden über die Rohmaterialien eingeschleppt und durch die Wärme des Verarbeitungs- bzw. Desinfektionsprozesses „aktiviert“.
 

THM

THM THM bezeichnet die Abkürzung für Trihalogenmethane. Trihalogenmethane sind vom Methan abgeleitete organische Verbindungen, bei denen genau drei Wasserstoffatome durch Halogene ersetzt sind. Trihalogenmethane zählen zu den Halogenalkanen. Bekannte Trihalogenmethane sind Trichlormethan, Tribrommethan, Triiodmethan und Trifluormethan. THM stehen im Verdacht Zellschädigungen an Leber, Niere und Zentralnervensystem zu verursachen. Ebenso schaffen sie ein erhöhtes Krebsrisiko.
 

TNsG

TNsG Technical Notes for Guidance: Nicht rechtsverbindliche Leitfäden für die Umsetzung der Biozid-Richtlinie.
 

Totraum

Totraum Raum, in dem ein Produkt, Zutaten, Reinigungs- oder Desinfektionsmittel oder Verschmutzungen eingeschlossen, festgehalten oder aus dem sie nicht vollständig durch Reinigungsmaßnahmen entfernt werden können. Bereich, in dem ein Produkt, Reinigungs-oder Desinfektionsmittel oder Verschmutzungen während des Betriebs oder bei der Reinigung eingeschlossen, zurückgehalten oder aus dem sie nicht vollständig entfernt werden können.
 

Toxizitt

Toxizität Toxizität bedeutet Giftigkeit und wird mit Hilfe verschiedener Verfahren bestimmt. Die bekannteste Messgröße ist der LD50- bzw. LC50-Wert.
 

Trinkwasser

Trinkwasser Für menschlichen Genuß und Gebrauch geeignetes Wasser, das bestimmte in Rechtsnormen festgelegte Anforderungen (DIN 2000 "Leitsätze für die zentrale Trinkwasserversorgung" und DIN 2001 "Leitsätze für die Einzel-Trinkwasserversorgung") erfüllen muß. Als wichtigstes und unersetzbares Lebensmittel wird es auch als "Lebensmittel Nr. 1" bezeichnet. Trinkwasser muß frei von Krankheitserregern sein und darf keine gesundheitsschädigenden Eigenschaften besitzen. Es muß keimarm, appetitlich, farb- und geruchlos, kühl und geschmacklich einwandfrei sein. Darüberhinaus darf es nur einen geringen Gehalt an gelösten Stoffen aufweisen, keine unverhältnismäßigen Korrosionsschäden am Leitungsnetz hervorrufen und es sollte in genügender Menge mit ausreichendem Druck zur Verfügung stehen. 98 % der Bürger Deutschlands erhalten Trinkwasser über die öffentliche Wasserversorgung.
 

Trinkwasseraufbereitung

Trinkwasseraufbereitung ist der fachliche Oberbegriff für die Gesamtheit der Maßnahmen zur Verbesserung der Trinkwasserbeschaffenheit. Trinkwasseraufbereitung ist die in verschiedenen Prozessen ablaufende Behandlung des Rohwassers mit physikalischen, chemischen und biologischen Wirkungsmechanismen, um seine Beschaffenheit dem jeweiligen Verwendungszweck anzupassen. Dabei ist es nicht Zweck der Trinkwasseraufbereitung, die Wasserabnehmer mit bestimmten Medikamenten (z. B. Fluor) zu versorgen oder das Wasser so zu verändern, daß es für bestimmte technische Anwendungen geeigneter wird (z. B. weitgehendste Enthärtung), sondern lediglich, daß es den Anforderungen an ein gutes Trinkwasser genügt. Zur Trinkwasseraufbereitung zählen u. a. die Filtration, die Oxidation (z. B. Enteisenung, Entmanganung), die Entsäuerung, die zentrale Enthärtung, die Sedimentation, die Entkeimung und die Sterilisation.
 

Trinkwasserverordnung

Trinkwasserverordnung Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) legt fest, dass die nach der TrinkwV 2001 erforderlichen Untersuchungen und Probenahmen nur von akkreditierten Untersuchungsstellen durchgeführt werden dürfen. Die Akkreditierung der Untersuchungsstellen beruht auf der DIN EN ISO/IEC 17025:2000 (im folgenden ISO 17025 genannt). Vor dem Hintergrund der Vorgaben der Trinkwasserverordnung ergeben sich spezifische Anforderungen und, sofern erforderlich, besondere Belange bei der Untersuchung, die im Rahmen der Akkreditierung nach ISO 17025 berücksichtigt werden müssen.
 

Trockenreinigung

Trockenreinigung Reinigung ohne das Miteinbeziehen von Wasser. Eine Technik, die als vorbeugende Maßnahme verwendet werden kann, um das Risiko mikrobiologischen Wachstums in Anlagen und der Umgebung zu verringern. Es reduziert auch das Risiko einer Verunreinigung mit z.B. Überresten von gealtertem oder verändertem Produkt. Meist manuell durchgeführt mit Bürsten und/oder Staubsaugern.